Ist beabsichtigt Teile eines Grund- bzw. Teile eines Flurstückes zu verkaufen, so ist eine Teilungsvermessung  zu beantragen. Dabei übertragen wir auf Grundlage des notariell beglaubigten Kaufvertrages die neuen Grenzen in das Gelände, vermarken deren Verlauf und die Schnittpunkte mit den vorhandenen Grenzen und erläutern Ihnen bei einem “Grenztermin” das Ergebnis vor Ort.

Die geänderten Grundstücksdaten leiten wir an das Landesamt für Geoinformation und Vermessung weiter und veranlassen die Ausfertigung Ihrer Abschreibungsunterlage, die Sie ggf. für die grundbuchrechtliche Übertragung (Abschreibung) auf den neuen Eigentümer benötigen.

Eine Teilungsvermessung ist ebenfalls erforderlich, wenn Sie ein unvermessenes Grundstück in einem neu erschlossenen Baugebiet erwerben. Ihr Baugrund ist zu diesem Zeitpunkt noch Teil eines großen Grundstücks, also z.B. einer Ackerfläche oder Wiese, die zur Bebauung in kleinere Grundstücke zerlegt werden muss.

Hierzu erstellt die Gemeinde zunächst einen Bebauungsplan, indem die Führung der Verkehrswege die ungefähre Größe Grundstücke und weitere baurechtliche Festsetzungen verbindlich festlegt werden. Form und Größe der Grundstücke richten sich danach, ob dort Einfamilien-, Mehrfamilien-, Reihen- oder Doppelhäuser entstehen sollen.

Die im Bebauungsplan festgelegte räumliche Struktur der Grundstücke ist zunächst also lediglich auf dem Papier festgelegt und muss zum Anlegen einzelner Grundbücher noch in die Örtlichkeit übertragen und in das Liegenschaftskataster übernommen werden.

Sämtliche Leistungen der Katastervermessung müssen nach der Gebührenordnung des Landes Schleswig-Holstein abgerechnet werden. Hinzu kommen Gebühren, die das Katasteramt für die Entnahme von Katasterunterlagen und die Einarbeitung von Änderungen in das Kataster verlangt.

Die Höhe der Kosten richtet sich nach dem Wert der Vermessenen Fläche pro Quadratmeter, der Anzahl der zu vermessenden Flächen und nach der Größe der Vermessungsfläche. Alle grundlegenden Faktoren sind in der Gebührenordnung zusammengefaßt.

Die Abschreibungsunterlage ist die vom Grundbuchamt geforderte Urkunde, dass ein Flurstück von einem bestehenden Grundstück abgeschrieben werden kann. Dieses abzuschreibende Grundstück kann dann einem bestehenden Grundstück zugeschrieben werden, oder Bestandteil eines neu zu bildenden Grundbuchs werden.

Hinweis zur nebenstehender Tabelle.

Die aufgeführten <media 461 _blank internal-link "Opens internal link in current window">Gebühren</media> beinhalten keine Abschreibungsunterlagen. Die Tabelle soll Ihnen an dieser Stelle auch nur einen groben Überblick zu den Bruttokosten geben.

Gerne erstellen wir Ihnen auf Grundlage Ihrer Vorgaben eine detailierte Kostenermittlung, inklusive aller Gebühren durch das Landesamt.